T1989-A46
Hans Hartung
LEIPZIG 1904 - 1989 ANTIBES
T1989-A46
1989
ACRYL AUF LEINWAND
AUF DER RÜCKSEITE BEZEICHNET UND DATIERT: "FAIT LE 7-11-89"
54 X 81 CM
PROVENIENZ

PRIVATSAMMLUNG, SCHWEIZ

LITERATUR

FOUNDATION HARTUNG-BERGMANN AM 31. JANUAR 2008 UNTER DER NR. CT 697-0 REIGISTRIERT.

 Der 1904 in Leipzig geborene Künstler Hans Hartung verschrieb sich Zeit seines Lebens ausschließlich der informellen Kunst und gilt heute als einer ihrer wichtigsten europäischen Vertreter. Hartung, der zunächst an der Universität in Leipzig Philosophie und Kunstgeschichte studierte, wechselte später an die Akademien der Bildenden Künste in Leipzig und Dresden. Im Jahre 1932 zog er schließlich nach Paris - dem Ursprung der informellen Kunst. Dort lernte der deutsche Maler bedeutende Künstler, wie Miró, Mondrian und Kandinsky kennen und beteiligte sich an Ausstellungen im „Salon des Surindépendants“. Neben seiner Teilnahme an weiteren internationalen Ausstellungen wurde der Künstler bis zu seinem Tod im Jahre 1989 immer wieder mit bedeutenden Auszeichnungen geehrt.


Bei dem vorliegenden Werk, welches im Todesjahr des Künstlers entstand, handelt es sich um eine expressive Arbeit, bei der tachistische Elemente des Drippings à la Jackson Pollock, oder Sam Francis auf die Kunst des Sprayings treffen. Spannungsreich und geladen eröffnet sich dem Betrachter in dem vorliegenden Werk eine Komposition, die das Verhältnis von Farbfläche und Linie, wie auch das intuitive Malen, welches sich in der spontanen Linienführung äußert, zum Thema hat. So wird die charakteristische Arbeit des bedeutenden Künstlers zum Zeugnis seiner Energie und der Intensität, mit welcher sich Hans Hartung mit seinem gesamten künstlerischen Schaffen der informellen Kunst verschrieb.